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Greenkeepers Corner

Im Greenkeepers Corner erhältst du wichtige Informationen zum Thema Golfplatzpflege, sowie die Herausforderungen und Schwierigkeiten welchen sich unsere Greenkeeper stellen müssen.

Herausforderung Dollar Spot

Momentan kämpfen wir gegen die Rasenkrankheit Dollar Spot. Der Dollar Spot zeigt sich als kleine gelbe Flecken auf den kurz gemähten Flächen.

Der Dollar Spot ist ein bekanntes und häufiges Phänomen auf Golfplätzen und es handelt sich dabei um eine Krankheit welche zwischen Frühjahr und Spätsommer/Herbst die Rasenflächen infiziert. Sie sind das Resultat der "verrückten" Wetterverhältnisse, die uns in den vergangenen Wochen zu schaffen machte. Der ständige Wechsel von ganz heissen, trockenen Perioden bis zu sehr nassen Verhältnissen, verbunden mit kühlen Nächten, bei welchen tagsüber dann durch die Sonne das Wasser verdampft. Das setzt die Rasenpflanzen unter ungeheuren Stress.

Unser Greenkeeper-Team arbeitet mit Hochdruck daran, um den "Dollar Spot" zu bekämpfen.

Die Facherklärung und -Beschreibung der «Dollar Spots»:

Zu Beginn einer Infektion treten einzelne, gelblich verfärbte Flecken von ca. 1-2 cm Durchmesser auf, die im Laufe der Zeit bis zu 5-15 cm groß werden können. Bei steigender Schnitthöhe werden in der Regel auch die Flecken größer. Die abgestorbenen Blätter werden hellgelb und strohig.

Die Dollarflecken-Krankheit (Sclerotinia homoeocarpa) ist eine Krankheit, die zwischen Frühjahr und Spätsommer/Herbst auf Rasenflächen infiziert. Der Erreger befällt ausschließlich die Blätter der Gräser. Insbesondere auf Tiefschnittrasen im Golfbereich kann dieser Pilz die Rasenqualität stark beeinträchtigen. Charakteristisch und namensgebend für diesen Pilz ist das hervorgerufene Schadbild. Je nach Schnitthöhe der Gräser bilden sich große runde, scharf vom gesunden Rasen abgesetzte, strohige Flecken, die ungefähr die Größe einer Euro-Münze bzw. eines Dollars haben. Gründe für den Befall sind unter andere feuchte Böden, hohe Temperaturen (20 - 30 °C) mit kühlen, taunassen Nächten und/oder ein stark ausgetrockneter Boden.

Der Pilz überdauert als Myzel in infizierten Blättern. Im Bestand verbreitet sich der Pilz in erster Linie durch Myzel-Verschleppungen durch Geräte, Schuhe und Tiere. Bei geeigneten Bedingungen und feuchten Blättern wächst der Pilz mit dem Mycel aus und befällt neues, gesundes Blattgewebe. Dabei nutzt er Wunden und Spaltöffnungen (Stomata) der Blätter oder wächst direkt bei geschwächten Pflanzen durch die Epidermis ins Blattgewebe.

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